02.08.2006
Mazda glänzt mit geringen Wertverlusten
Zuverlässigkeit, fortschrittliche Technik und modernes Design der Mazda Modelle schlagen sich immer wieder auch in Restwert-Statistiken positiv nieder. So fuhren jetzt beim aktuellen SchwackeAutomobilIndex (SAX) beide untersuchte Mazda Fahrzeuge einmal mehr ganz nach vorne.
In der Mittelklasse glänzte der Mazda6 Sport Kombi mit dem geringsten absoluten Wertverlust seines Segments. Mit Dieselmotorisierung und einer Laufleistung von 40.000 Kilometern liegt der Gebrauchtwagenpreis des Bestsellers nach zwei Jahren lediglich 7.970 Euro unter seinem ursprünglichen Einstandspreis. Ähnlich günstig entwickelt sich unter gleichen Bedingungen auch der prozentuale Wertverlust. Hier kommt der Mazda6 Sport Kombi mit einem Restwert von 68,3 Prozent auf den zwei-ten Rang knapp hinter dem Kombi-Modell der Mercedes C-Klasse.
Für seine Wertbeständigkeit bekannt ist auch der Mazda MX-5. Dies bestätigt jetzt erneut der SAX, der dem Roadster nach zwei Jahren Laufzeit und 30.000 Kilometern Laufleistung mit 7.400 Euro den geringsten absoluten Wertverlust seiner Klasse vor vergleichbaren Modellen von Mercedes-Benz und Audi attestiert.
Der SchwackeAutomobilIndex (SAX) wird halbjährlich aktualisiert und bestimmt die Wertigkeit des Fahrzeugbestandes anhand ausgewählter Referenzfahrzeuge. Im aktu-ellen Index wurden die 74 meistverkauften Modelle aus elf Segmenten analysiert. Innerhalb eines Segments werden Fahrzeuge mit gleicher Laufleistung und vergleich-barer Motorisierung nach ihren prozentualen Restwerten, dem absoluten Wertverlust und dem absoluten Verkaufswert als Gebrauchtwagen untersucht.
27.07.2006
Mazda lässt den wasserstoffbetriebenen RX-8 Hydrogen RE erstmals in Europa fahren
Bereits zu Beginn dieses Jahres ist Mazda ein großer Schritt in Richtung der Serienreife des wasserstoffbetriebenen Kreiskolbenmotors gelungen: Seit Februar sind Exemplare des Mazda RX-8 mit dualen wasserstoff- und ottokraftstofffähigen Wankelmotoren als Firmenleasingfahrzeuge in Japan unterwegs. Jetzt kommt das zukunftsweisende Fahrzeug auch nach Europa und präsentiert sich auf der Energiemesse ONS2006 im norwegischen Stavanger ab dem 22. August 2006 der Öffentlichkeit.
Anlässlich der Eröffnung der ersten Wasserstofftankstelle Norwegens schickt Mazda den RX-8 Hydrogen RE erstmals außerhalb von Japan auf die Straße. „Mit der Eröff-nung der Tankstelle in Stavanger stehen wir am Anfang einer spannenden Zukunft für den Wasserstoff-Antrieb, und wir sind sehr stolz, dass Mazda zu Gast ist“ sagt Brage W. Johansen, Manager der Hydrogen Group, Statoil ASA und Mitglied des Public-Private-Partnership-Projekts „HyNor“. „Bisher hat der Wasserstoff-Antrieb immer unter der klassischen Henne- und Ei-Debatte gelitten: Die Automobilindustrie wartete auf eine flächendeckende Versorgung mit Wasserstofftankstellen, die Treibstofflieferanten warteten auf die Produktion entsprechender Fahrzeuge. Wir haben dasRisiko nicht gescheut, die erste Tankstelle zu eröffnen – und die Kunden kommen von allein.“
Die Tankstelle in Stavanger ist die erste einer ganzen Reihe von Zapfsäulen, die „Hy-Nor“ installieren will. Die Initiative besteht aus mehr als 30 Partnern aus dem öffentlichen Bereich, Industrie, Handel und Wissenschaft, die eine großflächige Infrastruktur für Wasserstoff als Treibstoff in Norwegen schaffen wollen. Ihr Ziel: Die Fahrt mit einem wasserstoffbetriebenen Fahrzeug wie dem Mazda RX-8 Hydrogen RE von Oslo nach Stavanger soll möglich werden. Eine zweite Tankstelle eröffnet im Frühling 2007 in Grenland.
„Mazda hat bei der Entwicklung alternativer Antriebe das Geschäft vor Augen“, er-läutert James Muir, Präsident und CEO bei Mazda Motor Europe. „Das zeigt sich dar-an, dass wir hier nicht mit einem Prototyp vorfahren, sondern mit einem Auto, das in Japan bereits als Leasingfahrzeug an Behörden und Unternehmen vergeben wird. Einzig mit dem Umlegen eines Schalters stellt der Mazda RX-8 Hydrogen RE vom Ben-zin- auf den Wasserstoffbetrieb um, er ist sicher und bietet Fahrspaß. Dieses Fahr-zeug stellt einen wichtigen Schritt in Richtung einer möglichen Serienproduktion dar.“


